norda s.p.a

Erfahrungsbericht: Auslandspraktikum in Italien

Unser Auszubildender Mechatroniker Matteo Casale (3. LJ) berichtet: 

Liebe Kollegen und liebe Kolleginnen,

wie ihr sicher schon mitbekommen habt war ich eine Weile nicht im Betrieb.

Ich durfte an dem Projekt go.for.europe teilnehmen. Ein Projekt von Erasmus, das Auszubildenden ein einmonatiges Auslandspraktikum ermöglicht. An einem Mittwoch im Oktober ging die Reise nach Brescia in Italien mit fünf weiteren Auszubildenden aus Baden-Württemberg los. Die Hinreise mit dem Zug verlief problemlos, keine Verspätungen und auch keine Ausfälle der Züge.

Gegen 18 Uhr in Brescia angekommen an der Stazione (Hauptbahnhof) wurden wir auch direkt zu unserer Unterkunft gebracht. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und meine Gruppe bekam die Wohnung im vierten Stock. Dort warteten auch schon vier weitere Jungs aus Berlin, die auch ein Auslandspraktikum in Brescia machten.
Kaum hatten wir unsere Koffer in unsere Zimmer gestellt, machten wir uns auf den Weg in die Stadt um direkt eine Pizza zu essen. Da unsere Wohnung direkt am Bahnhof in Brescia war kamen wir problemlos überall hin ob mit Zug, Bus oder Metro.

venedig ausflug

Am nächsten Morgen bekamen wir im siebten Stock, wo sich die andere Gruppe befand von der Partnerorganisation alles erklärt, welchen Bus wir nehmen müssen, wo man den Müllentsorgt, was wir in der Stadt unternehmen können und natürlich noch die allgemeinen Hausordnungen . Nach dem das erledigt war begleitete mich eine Mitarbeiterin der Organisation zu meinem Betrieb.
Die Norda S.P.A., der Betrieb bei dem ich mein Auslandspraktikum machen durfte, hat mich sehr freundlich empfangen. Leider hatten sie an diesem Tag eine ganztägige Sicherheitsschulung. Deshalb habe ich nur eine Führung durch den Betrieb bekommen und ich durfte mir mein Essen für den nächsten Tag bestellen da die Firma eine Kantine hat. Am Freitag ging dann der erste Arbeitstag los.

vortrag polititisches system

Die Norda S.P.A. automatisiert das Be-und Entladen verschiedener Pressen. Der Prozess läuft bei den meisten Maschinen der Norda wie hier beschrieben ab: Blechteile die gepresst werden sollen, werden durch Entstapler auf ein Förderband gelegt, das Förderbänder transportiert das Blechwerkstück bis zu den Manipulatoren. Der Manipulator transportiert das Werkstück in die Presse hinein, und falls mehrere Pressvorgänge benötigt werden von Pressstation zu Pressstation. Ist der Vorgang abgeschlossen, wird das Endprodukt auch durch den Manipulator auf ein weiteres Förderband gelegt und abtransportiert.

Während meinem Praktikum war ich der Produktion der Norda. Da ich mich in der Ausbildung zum Mechatroniker befinde, durfte ich sowohl elektrische und mechanische Aufgaben erledigen. Elektrisch habe ich viele verschiedene Kabel verlegt, zum Beispiel für Sensoren und Motoren und diese auch in einem Schaltschrank angeschlossen. Im Mechanischen Bereich durfte ich verschiedene Baugruppen an die Maschinen anbringen wie zum Beispiel Pneumatikzylinder oder auch verschiedene Ventile der Pneumatik und der Hydraulik. Während der Arbeitszeit gab es zwei kleine Kaffeepausen und eine große Pause. In der Großen Pause wurde zusammen gegessen und anschließend Tischtennis oder Tischkicker gespielt.

Montags und Freitags hatten wir einen Italienisch Sprachkurs. Da ich die Italienische Sprache schon beherrsche lief der Sprachkurs für mich reibungslos. An einem Tag haben wir nach dem Sprachkurs noch einen Vortrag über das Politische System in Italien bekommen. Ich bin dankbar diese Erfahrung gemacht zu haben, da ich mir eine einzigartige Perspektive über meinen Beruf im Ausland machen konnte und mich persönlich und beruflich weiterentwickelt habe.

Mechatroniker Auszubildender
Matteo Cassale

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